Wenn die Gerechtigkeit ausbleibt, kommt die Rache pünktlich.
„In Qinglong bewahrt der Berg seine Geheimnisse, und er nährt sich von den Lebenden."
Qinglong Village liegt tief in den Bergen, fern von der Polizei und noch ferner von Gnade. Lin Qianqian und drei weitere Frauen wurden hierher verkauft und wie Besitz gehalten. Flucht ist ein Wort, das sie flüstern und wieder hinunterschlucken.
Dann stirbt ein Mann. Und eine Notiz taucht dort auf, wo keine Notiz sein dürfte.
Was als Plan beginnt, wird zur Jagd. Der Wald schließt sich. Der Fluss nimmt, was er will. Und die Welt fühlt sich plötzlich falsch an, als wäre das Dorf kopiert und ausgehöhlt worden.
Als Kinder verschwinden, explodiert Qinglong. Ein Sündenbock wird gewählt. Die Folter beginnt.
Flucht ist nicht länger die Frage.
Die Frage ist, was man tut, wenn das Überleben Gewalt verlangt, und Gerechtigkeit nie kommt.