Carte »Typisch jüdisch«. Gerhard Lindemann

»Typisch jüdisch«.

Die Stellung der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers zu Antijudaismus, Judenfeindschaft und Antisemitismus 1919 - 1949.

Limbă: germană
Legare: Carte broșată
Disponibilitate: În depozitul extern
Expediem în 8-11 zile
755.88 lei
Die im Völkermord an den Juden Europas gipfelnde antisemitische Politik der Nationalsozialisten fiel...

Informații despre carte

Limbă
germană
Legare
Carte - Carte broșată
Publicat
1998
Pagini
1037
EAN
9783428093120
ISBN
3428093127
Enbook ID
05270019
Greutate
1358
Dimensiuni
164 x 233 x 45

Descriere completă

Die im Völkermord an den Juden Europas gipfelnde antisemitische Politik der Nationalsozialisten fiel auf einen fruchtbaren Boden: Seit dem Untergang des Kaiserreichs 1918 hatte sich in Deutschland die antisemitische Bewegung verstärkt und war dabei in breiten Schichten der Bevölkerung unter Einschluß der christlichen Kirchen auf weitgehende Akzeptanz gestoßen. Die Darstellung von Gerhard Lindemann zeigt, wie eine große protestantische Kirche, die weite Teile Niedersachsens umfassende Hannoversche Landeskirche, seit 1918 auf die antisemitischen Tendenzen reagierte und ihnen häufig auch unterstützend entgegenkam.Für die Zeit der Weimarer Republik werden das ambivalente kirchliche Verhältnis zur ersten deutschen Demokratie undzur völkischen Bewegung bzw. NSDAP aufgezeigt, wobei ein besonderes Augenmerk auf den "Fall" des Borkumer Pfarrers Münchmeyer gerichtet wird, dessen militanter, für die "Judenfreiheit" der Nordseeinsel eintretender Antisemitismus auf keinerlei Kritik von seiten der hannoverschen Kirchenspitze stieß. Hingegen gelang es der Landeskirche noch, Bereiche wie das Alte Testament oder die Möglichkeit für getaufte Juden, ein Pfarramt zu übernehmen, gegen völkische Vorstöße zu verteidigen. Im NS-Staat wankten auch diese Säulen kirchlicher Identität. Neben einer Beleuchtung kirchlicher Reaktionen auf die NS-Judenverfolgung beschäftigt sich Lindemann in einem breiten Abschnitt mit der allmählichen Entfernung der Pastoren jüdischer Herkunft aus ihren Pfarrstellen und der in dem Verbot, sich an Gottesdiensten zu beteiligen, gipfelnden Ausgrenzung aller Christinnen und Christen jüdischer Herkunft aus der Landeskirche. Ein Blick auf die ersten Nachkriegsjahre macht deutlich, daß auch nach dem Ende des NS-Staates der Antisemitismus weiterlebte und kirchliches Handeln in einem nicht geringen Maße beeinflußte.

S-ar putea să te intereseze

1901 - 1948

Schmuel Hugo Bergman
127.60 lei

Dignity

Gudrun Heller
62.99 lei

Clienții care au cumpărat această carte au mai cumpărat și

1 053.95 lei
86.47 lei
87.99 lei

Acinin Kaynaklari

Salman Akhtar
91.51 lei
93.23 lei
86.68 lei
116.92 lei
323.05 lei

Brilliant Beacons

Eric Jay Dolin
124.68 lei

Les Georgiques

Claude Simon
84.16 lei
1 740.80 lei

Acting Gay

John M. Clum
635.63 lei

Nanophase and Nanocomposite Materials II: Volume 457

Sridhar KomarneniJohn C. ParkerHeinrich J. Wollenberger
192.31 lei
78.71 lei