Carte TARGET2. Kritische Diskussion der Risiken Ulrich Kineke

TARGET2. Kritische Diskussion der Risiken

Autor: Ulrich Kineke
Limbă: germană
Legare: Carte broșată
Editura: Grin Publishing
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120.59 lei
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich VWL - Finanzwissenschaft, Note: 1,7, Ruhr-Universitä...

Informații despre carte

Limbă
germană
Legare
Carte - Carte broșată
Publicat
2014
Pagini
48
EAN
9783656822530
ISBN
3656822530
Enbook ID
09071522
Editura
Greutate
73
Dimensiuni
148 x 210 x 3

Descriere completă

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich VWL - Finanzwissenschaft, Note: 1,7, Ruhr-Universität Bochum (Lehrstuhl für Finanzierung und Kreditwirtschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Im Februar 2011 veröffentlichte Prof. Dr. Dres. h.c. Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts, München, in der Zeitschrift Wirtschaftswoche einen Artikel mit der Überschrift Neue Abgründe . Mit diesem Artikel betrat ein brisantes Thema erstmals die öffentliche Bühne. Sinn vertrat darin die These, dass durch das Interbanken-Überweisungssystem TARGET2 der Europäischen Zentralbank (EZB) die Deutsche Bundesbank zwangsweise Target-Kredite enormen Ausmaßes an Krisenländer wie Griechenland, Irland, Portugal und Spanien, sog. GIPS-Staaten, vergeben musste.§Seitdem ist eine hitzige Debatte entbrannt. In der deutschen Öffentlichkeit diskutierten insbesondere die Frankfurter Allgemeinen Zeitung und das Handelsblatt über das Thema. Als Reaktion des Beitrags von Sinn entstand auf internationaler Ebene eine fachliche Auseinandersetzung, aus der besonders Buiter , Bindseil und Whelan als Kritiker der Position von Sinn hervorzuheben sind.§Um die derzeitige Situation zu verstehen, muss noch vor die Anfänge des Euros zurück gegriffen werden. Denn die dortigen Entscheidungen führten zu den jetzigen Divergenzen im Euroraum. Zunächst litt Deutschland am deutsch-deutschen Wiedervereinigungsschock durch das hohe Lohnniveau Ostdeutschlands. Die niedrige Wettbewerbsfähigkeit und die stark real aufwertende Deutsche Mark (DM) führten Deutschland in eine Rezession. Aus diesem Grunde wurde ab 1995 versucht, die Staatsfinanzendefizite und die Arbeitslosigkeit einzudämmen. Öffentliche Löhne sowie die Löhne im privaten Sektor stiegen nur noch gering. Der schlechten Wirtschaftslage geschuldet wurden Investitionen in deutsche Güter nur noch wenig getätigt.§Die anderen Länder der EU sahen für sich keine Notwendigkeit, die Lohnstückkosten nach unten anzupassen. In Deutschland hingegen stieg die Produktivität langsam wieder an, doch die Löhne wurden relativ konstant gehalten. So kam es dazu, dass im Vergleich mit den anderen Ländern der EU die Lohn-kosten in Deutschland sanken. [...]

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