Stalking ist ein relativ neues Verbrechen, was bedeutet, dass es sich mit dem Aufkommen neuer elektronischer Medien, die zur Belästigung der Opfer genutzt werden, rasch weiterentwickelt. In jedem Bundesstaat gibt es Gesetze gegen Stalking, diese sind jedoch nicht einheitlich. Daher erfahren Opfer keine angemessene Gerechtigkeit. Gleichzeitig werden Täter und Opfer vor Gericht je nach ihrer unterschiedlichen Identitätspolitik, die auf Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit und sozialer Schicht basiert, unterschiedlich wahrgenommen. Diskursive soziale Konstruktionen, die durch in den Medien kursierende Darstellungen entstehen, tragen dazu bei, das Verbrechen zu trivialisieren und es zu einem umgangssprachlichen Witz zu machen. Es werden Bundesstaaten analysiert, die als fortschrittlich, moderat und nachlässig gelten, um mögliche Lösungen für eine gerechte Rechtsdurchsetzung aufzuzeigen.