Carte Kampf fur den Glauben oder territoriale Machtausdehnung? Holger Skorupa

Kampf fur den Glauben oder territoriale Machtausdehnung?

Limbă: germană
Legare: Carte broșată
Editura: Grin Publishing
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe...

Informații despre carte

Limbă
germană
Legare
Carte - Carte broșată
Publicat
2007
Pagini
60
EAN
9783638824743
ISBN
3638824748
Enbook ID
01603256
Editura
Greutate
91
Dimensiuni
148 x 210 x 4

Descriere completă

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, einseitig bedruckt, Note: 2,3, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Veranstaltung: Der Dreißigjährige Krieg, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. EinleitungGustav II. Adolf ist einer der am heftigsten diskutierten Persönlichkeiten der frühen Neueren Geschichte. Seine Redegewandtheit, die Verwendung propagandistischer Mittel zu seinem Gunsten, die fortschrittliche Heeresorganisation der königlichen Armee und seine Kriegsziele wurden von dem Zeitpunkt seines Todes 1632 in der Schlacht bei Lützen bis in die moderne historische Forschung hinein sowohl gefeiert als auch kritisiert. Seit seinem Tod wenden sich die Historiker vor allem den Gründen für das Eingreifen Schwedens in dem deutschen Krieg und Kriegszielen Gustavs II. Adolf zu. Richtungsweisende Theorien stellte dabei der schwedische Historiker Oredsson Ende des 20. Jahrhunderts auf, der die Forschung an diesem Gegenstand in drei Bereiche teilte und damit Erklärungsversuche ob der unterschiedlichen wissenschaftlichen Meinungen zur Persönlichkeit des bedeutendsten schwedischen Königs des 17. Jahrhunderts zu finden suchte. Laut Oredsson könne man zwischen drei grundsätzlichen historischen Auffassungen Gustav II. Adolf betreffend unterscheiden:1. Die protestantisch nordgermanische Wahrheit ,2. Die katholische Wahrheit und3. Die pazifistische Wahrheit . Oredsson bewies in seinem Werk, dass ein jeder Historiker nur schwerlich objektiv und gegenstandsadäquat forschen könne. Vor allem in Bezug auf die Frage, ob Gustav II. Adolf die Funktion der Religion und die Frömmigkeit der schwedischen Bevölkerung ausnutzte, um einen Eroberungskrieg zur Ausdehnung der eigenen Macht durchführen zu können, habe jeder Historiker bedingt durch entweder konfessionale Gebundenheit oder aber seiner Stellung zum Kriegsbegriff noch vor Beginn seiner Forschungen zum eigentlichen Thema seine zentrale Fragestellung beantwortet. Unterschiedliche Betrachtungsweisen der Ziele Gustavs II. Adolf führen laut Oredsson zu unterschiedlichen Ergebnissen und den erwähnten Friktionen in der wissenschaftlichen Darstellung des schwedischen Königs. Sowohl wissenschaftlich als auch politisch bedingte Auseinandersetzungen entstanden meist im Zuge von Feiern und dazugehörigen Reden im Rahmen des Erinnerns an den Geburts oder Todestag Gustavs II. Adolf. Dabei wurde vor allem die Bedeutung des Eingreifens in den Dreißigjährigen Krieg für die schwedische, deutsche und für die Geschichte Europas hinterfragt. Konflikte in der Darstellung des schwedischen Königs wurden zumeist in Tageszeitungen und historischen Zeitschriften ausgetragen.

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