Götz Pochat gelingt mit diesem Werk ein 3000 Jahre umfassender Einblick in die Geschichte der Ästhetik aus kunsthistorischer Perspektive. Der Band setzt in der Antike an und verfolgt die Entwicklung der Lehre des "Schönen" bis in das 19. Jahrhundert. Von der Naturnachahmung bei den Griechen und Römern führt der Weg über mittelalterliche Denker wie Thomas von Aquin zur Kunst der frühen Neuzeit. Nach Ausführungen zur Barockkunst in Italien, Frankreich und den Niederlanden leitet der Autor zum Prinzip des "Erhabenen" und zur Romantik über, bis er im 19. Jahrhundert die Entwicklung der Kunstgeschichte als eigene wissenschaftliche Disziplin skizziert. Neben Werken der bildenden Kunst werden auch philosophische und musiktheoretische Texte in die Analyse eingeflochten. Anhand dieser historischen Auseinandersetzung werden Wendepunkte und Umbrüche in der Ästhetik sowie unterschiedliche Sichtweisen auf das "Schöne" deutlich. Die Geschichte der Ästhetik aus kunsthistorischer Perspektive