Carte Foucaults Fest der Martern Viktoria Dell

Foucaults Fest der Martern

Strafpraxen des 17. und 18. Jahrhunderts in Frankreich

Autor: Viktoria Dell
Limbă: germană
Legare: Carte broșată
Editura: Grin Verlag
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77.24 lei
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik - Geschichte der Päd., einseitig bedruckt,...

Informații despre carte

Limbă
germană
Legare
Carte - Carte broșată
Publicat
2009
Pagini
32
EAN
9783640413430
ISBN
3640413431
Enbook ID
01624554
Editura
Greutate
50
Dimensiuni
140 x 216 x 2

Descriere completă

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik - Geschichte der Päd., einseitig bedruckt, Note: 1,7, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Sprache: Deutsch, Abstract: Foucaults Fest der Martern , das er auch als das Theater der Hölle beschreibt, befasst sich mit den Strafpraxen in Frankreich zwischen 1670 und 1789, dem Jahr der französischen Revolution. Unter Marter versteht man neben quälen, peinigen, schinden auch die Züchtigung der Verurteilten wie Galeere auf Zeit, Peitsche und öffentliche Abbitte. Foucault beschreibt die Marter als eine ( ) Kunst, das Leben im Schmerz festzuhalten, indem sie den Tod in tausend Tode unterteilt ( ) (Foucault 1994: S. 46). In der Marter lodert die Gräßlichkeit (sic!) des Verbrechens auf, in der Züchtigung wird die Wahrheit des Verbrechens sichtbar, in der Strafe wird die Wirklichkeit des Verbrechens endgültig erwiesen (Foucault 1994: S. 73). Die Qualen der Verurteilten sollen sich ins Gedächtnis der Zuschauer einbrennen, die Zurschaustellung ist dabei ein wichtiges Kalkül, um den Effekt der Grausamkeit zu verstärken. Dabei wird nichts dem Zufall überlassen der Körper wird kalkuliert gemartert, zum Beispiel an welcher Stelle das glühende Eisen angesetzt werden soll oder wie vielen Peitschenhieben der Körper ausgesetzt werden soll. Mit einem genau definierten Verfahren, um die Folter auszuweiten mit Dauer, Instrumenten, der Länge der Seile Das vorliegende Werk befasst sich neben den Marter-Darstellungen auch damit, welche politischen Zielrichtungen dahintersteckten ebenso auch damit, welche Rolle das Volk bei den Marter-Zeremonien einnahm. Im Schlussteil wird Bezug auf Nietzsche genommen, in welchem es darum geht zu untersuchen, welchen Stellenwert der Wille zur Macht beim Menschen einnimmt.

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