Carte Everything counts Inga Bones

Everything counts

Quantoren in der formalen Semantik

Autor: Inga Bones
Limbă: germană
Legare: Carte broșată
Editura: Grin Verlag
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87.27 lei
Mit dem Aufsatz Über Sinn und Bedeutung (Frege, 2008a), der präzise zwischen Intension§und Extension...

Informații despre carte

Autor
Limbă
germană
Legare
Carte - Carte broșată
Publicat
2010
Pagini
32
EAN
9783640540297
ISBN
3640540298
Enbook ID
01629719
Editura
Greutate
68
Dimensiuni
148 x 210 x 4

Descriere completă

Mit dem Aufsatz Über Sinn und Bedeutung (Frege, 2008a), der präzise zwischen Intension§und Extension von Eigennamen und Sätzen unterscheidet, legte Gottlob Frege§den Grundstein für die moderne Semantik. Seine Auffassung, ein Satz denotiere einen§Wahrheitswert, bildet den Hintergrund einer extensionalen Semantik, wie sie von Irene§Heim und Angelika Kratzer in dem Lehrbuch Semantics in Generative Grammar (Heim§u. Kratzer, 2008) vorgestellt wird. In Übereinstimmung mit Frege gehen Heim&Kratzer§von der Kompositionalitätsthese aus, nach der sich die Bedeutung komplexer Ausdrücke beispielsweise ganzer Sätze aus den Bedeutungen ihrer Teile ergibt. Das Prinzip der§semantischen Komposition ist die Funktionsanwendung: Den Input der semantischen§Komponente bilden binär verzweigende (Baum-) Strukturen, deren Schwesterknoten von§jeweils einer Funktion und einem Argument gebildet werden. Aus einem begrenzten Inventar§an Wörtern, deren Bedeutungen im Lexikon spezifiziert sind, sowie wenigen semantischen§Regeln lassen sich so potentiell unendlich viele verschiedene Sätze generieren.§Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit ist eine Gruppe von Wörtern, deren Verhalten§von gewöhnlichen Eigen- und Gattungsnamen abweicht, obwohl ihre syntaktische§Position dieselbe ist: Quantoren bzw. quantifizierende Determinatoren wie alle(s),§kein(e/er/s), manche(s), einige(s), viel(e). Hierbei wird zwischen Quantoren in Subjektund§Objektposition unterschieden. Zunächst soll anhand ausgewählter Beispiele gezeigt§werden, warum quantifizierende Determinansphrasen (DPs) nicht, wie gewöhnliche §DPs, Individuen denotieren (Kap. 2.2.1). Die Frage, ob quantifizierende DPs Mengen§von Individuen denotieren, ist Gegenstand des Kapitels 2.2.2. Kapitel 2.2.3 schließlich§skizziert einen alternativen Vorschlag zur Modellierung von Quantoren und quantifizierenden§Determinatoren als Eigenschaften zweiter Ordnung bzw. als Funktionen, die§Beziehungen zwischen Mengen von Individuen herstellen.§Anschließend behandelt Kapitel 2.3 quantifizierende DPs in Objektposition. Die bei§ihrer Interpretation auftretenden Probleme können durch die Annahme flexibler Typen§oder durch die syntaktische Operation der Quantorenanhebung gelöst werden. Beide Lösungsansätze§sollen in den Kapiteln 2.3.1 bis 2.3.3 vorgestellt, angewendet und bewertet§werden.

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