Carte Erinnerungen an Kairo RONALD Cicurel

Erinnerungen an Kairo

Kindheitserinnerungen eines Grossvaters, Jude aus Ägypten

Limbă: germană
Legare: Carte broșată
Disponibilitate: Așteptăm intrarea în stoc
Ediția 19. 07. 2026
82.99 lei
Erinnerungen an Kairo ist die Autobiografie von Ronald Cicurel,einem heute 81-jährigen Mathematiker,...

Informații despre carte

Limbă
germană
Legare
Carte - Carte broșată
Publicat
2026
Pagini
108
EAN
9798187137459
Enbook ID
53244291
Greutate
157
Dimensiuni
152 x 229 x 6

Descriere completă

Erinnerungen an Kairo ist die Autobiografie von Ronald Cicurel,
einem heute 81-jährigen Mathematiker, Philosophe und Hirn-
forscher, der in Montreux am Genfersee lebt. Sein Buch ist eine
Reise zu den Quellen des eigenen Flusses: zurück zur Kindheit im
Kairo der 1940er- und 50er-Jahre, als seine Familie - Besitzer der
berühmten Warenhäuser Cicurel - zwischen den roten Backstein-
villen von Meadi und den mondänen Wohnungen von Zamalek
ein Leben führte, das er selbst als Paradies beschreibt. Es ist die
Welt einer jüdisch-ägyptischen Familie, geprägt von Tanten, Cou-
sins und den ersten Zahlenspielen im Kopf eines Jungen, der spä-
ter Mathematik zu seinem Beruf machen wird - während draußen
die politischen Umwälzungen Ägyptens, die Gründung Israels und
wachsendes Misstrauen gegenüber der jüdischen Gemeinde das
Land unwiderruflich verändern.
Auf die Vertreibung aus diesem Paradies folgen die Stationen eines
europäischen Exils: Mailand, wo sich neue Sprachen und neue Zu-
gehörigkeiten formen, und schliesslich die Schweiz, wo Cicurel
sesshaft wird und sein wissenschaftliches Leben beginnt. Vierzig
Jahre später kehrt er als Erwachsener nach Meadi zurück - und
muss feststellen, dass von seiner Kindheit nichts mehr steht als ein
Mythos, Bilder in einem Gehirn.
Was das Buch trägt, ist die doppelte Stimme seines Autors: der
präzise, forschende Blick des Wissenschaftlers auf das Gedächt-
nis selbst, gepaart mit der bildhaften, manchmal aphoristischen
Sprache eines Mannes, der weiss, dass Erinnerung nie das Ding
selbst ist, sondern immer schon dessen Übersetzung. Arabische,
italienische und französische Wendungen - „Inschallah", „Yallah",
„cherrrri" - durchziehen den Text als Spuren eines Lebens, das nie
an einem einzigen Ort ganz zu Hause war.
Ein Buch über Herkunft, Verlust und die Frage, was von einem
Leben bleibt, wenn man es sich noch einmal erzählt.