Carte Fruhphase des FDGB Julia Erdmann

Fruhphase des FDGB

Autor: Julia Erdmann
Limbă: germană
Legare: Carte broșată
Editura: Grin Publishing
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91.80 lei
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation,...

Informații despre carte

Limbă
germană
Legare
Carte - Carte broșată
Publicat
2012
Pagini
64
EAN
9783656139911
ISBN
3656139911
Enbook ID
01674308
Editura
Greutate
95
Dimensiuni
148 x 210 x 4

Descriere completă

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Hauptseminar: Gewerkschaften im internationalen Vergleich, Sprache: Deutsch, Abstract: Der 17. Juni 1953, der Tag des Juni-Aufstandes der Arbeiter in der DDR, ist bis heute ein Datum, um das sich viele Legenden ranken. Die Adenauerregierung der BRD erklärte dieses Datum schon am 4. August 1953 zum gesetzlichen Feiertag, zum Tag der deutschen Einheit , als Festtag nationaler Selbstfindung (Eckelmann 1990, S. 20). Die SED-Regierung der DDR hingegen machte für die Geschehnisse dieses Tages den Staatsfeind (ebd.) ver-antwortlich, der einen faschistischen Putsch (ebd.) durchführen wollte. Dieser Vorgabe folgte man auch in der offiziellen Darstellung der Ereignisse in der Geschichte des FDGB : Die Feinde des Sozialismus im Innern der DDR nutzen Unzufriedenheit und Mißstimmung [sic!] von Werktätigen für einen konterrevolutionären Putschversuch aus; sie erhalten operative Anleitung durch in Westberlin und in der BRD stationierte imperialistische Geheimdienste und Agentenzentralen (Deutschland 1985, S. 83). Die SED propagierte eine von außen ange-zettelte Verschwörungstheorie. Doch die Realität und die Hintergründe dieses Aufstandes sahen anders aus, denn letztendlich war dieser Aufstand der Arbeiter der DDR der erste und letzte Versuch, bis zur Wende 1989, einen gesellschaftlichen und politischen Umbruch in der DDR herbeizuführen. Welche Entwicklung der Freie Deutschen Gewerkschaftsbund , kurz FDGB, bis zu diesem Arbeiteraufstand 1953 durchlaufen hatte und warum er, anders als von einer Gewerkschaft aus heutiger Sicht erwartet, eben gerade nicht mit an diesem Aufstand beteiligt war, soll in dieser Arbeit dargelegt werden. Dazu soll die Rolle der Gewerkschaften im Aufbau des Sozialismus in der sowjetisch besetzten Zone und in der späteren DDR genauer beleuchtet werden. Grundlegend für diese Arbeit ist dabei die These, dass der ursprüngliche Gründungsgedanke des FDGB, nämlich ein weltanschaulich pluralistischer Gewerkschaftszusammenschluss zu sein, bis 1953 zunehmend verloren gegangen war und das sich der FDGB schließlich als staatstragende Massenorganisation und als enger Erfüllungsgehilfe der Partei, ganz nach dem Gewerkschaftsgedanken Lenins, konstituierte. Es hat sich also im Sozialismus ein ganz anderer Gewerkschaftstypus herausgebildet der hier genauer dargestellt werden soll.

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