Carte Des Kaisers neuer Name Judith Kirchmayr-Kreczi

Des Kaisers neuer Name

Studie zum Verstandnis der Begriffe Kunde und Klient im Psychosozialen Feld

Limbă: germană
Legare: Carte broșată
Editura: Diplom.de
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182.72 lei
Masterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1,0, Donau-Univ...

Informații despre carte

Limbă
germană
Legare
Carte - Carte broșată
Publicat
2005
Pagini
102
EAN
9783838689883
ISBN
3838689887
Enbook ID
02415458
Editura
Greutate
145
Dimensiuni
148 x 210 x 6

Descriere completă

Masterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1,0, Donau-Universität Krems - Universität für Weiterbildung (Umwelt- und Medizinische Wissenschaften, Psychosoziale Medizin), Veranstaltung: Psychosoziale Beratung, Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Zusammenfassung:§Die vorliegende Arbeit untersucht die Verwendung und das Verständnis der Begriffe Kunde und Klient im Psychosozialen Feld. Zugrunde liegt die These, dass der Klientenbegriff im Rahmen fachspezifischer Forschung und Lehre professionell geformt wurde und für die Arbeit im psychosozialen Feld Sinn stiftende und für das konkrete berufliche Handeln Orientierung bietende Bezüge und Bedeutungsgebungen erfahren hat. Der Kundenbegriff aus der Wirtschaftswelt ist hingegen bei jedem Einzelnen in sozialem Wildwuchs entstanden und bietet den Mitarbeitern im Psychosozialen Feld keine adäquaten Sinn und Orientierung bietenden Bezüge.§Im theoretischen Teil werden dazu der aktuelle sozialpolitische und sozialwissenschaftliche Diskurs abgebildet und Fragestellungen für die empirische Untersuchung entwickelt. Die Untersuchungsergebnisse zeigen die inneren Bilder und Bezüge von Mitarbeiterinnen im Psychosozialen Feld hinsichtlich der Einschätzung bzw. Zuschreibung von persönlichen Eigenschaften, Motivationen für die Annahme von Hilfe, Beziehungsqualitäten in der helfenden Beziehung und der Handlungsspielräume in Krisensituationen bei Kunden und Klienten.§Einleitung:§Die vorliegende Arbeit untersucht ein Thema, das in den letzten Jahren die Arbeit im psychosozialen Feld zunehmend beeinflusst und häufig, heftig und kontrovers in Praxis und Theorie diskutiert wird: Die Verwendung der Begriffe Kunde/ Kundin beziehungsweise Klient/ Klientin für die Adressaten psychosozialer Leistungen.§Nun könnte man - vor allem wenn man den komplexen Anforderungen der Arbeit im psychosozialen Feld mit wenig Erfahrung gegenübersteht berechtigter weise fragen, ob Kunde oder Klient nicht eine triviale Angelegenheit sei? Sollte nicht die dahinter stehende Dienstleistung das Bedeutsame sein? Und was ist kritikwürdig an der Verwendung eines Begriffs, der allgemein als zeitgemäß empfunden wird und der stärker werdenden Dienstleistungsorientierung in der Sozialen Arbeit entspricht?§Die Fragestellung ist aus meiner Sicht nicht trivial, sondern aus vielerlei Gründen komplex und aktuell. Ich versuche mit der vorliegenden Arbeit zu zeigen, dass es Sinn macht, zum besseren Verständnis der beiden Begriffe und einer eigenständigen Definition des Kundenbegriffs in der psychosozialen Arbeit einen weiterführenden Beitrag zu leisten.§Es mag für psychosoziale Fachkräfte bekannt klingen und ist eine der neurologisch bestens belegten Erkenntnisse aus der Hirnforschung, wenn Gerhard Hüther sagt: Es (ist) alles andere als belanglos, wie die inneren Bilder beschaffen sind, die sich ein Mensch von sich selbst macht, von seinen Beziehungen zu anderen und zu der ihn umgebenden Welt. Es gibt Bilder, aus denen Menschen Mut, Ausdauer und Zuversicht schöpfen, und es gibt solche, die Menschen in Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung stürzen lassen. Auch Laucken konnte in seiner Studie über Naive Verhaltenstheorien zeigen, wie sehr Gefühle Motivdispositionen aktualisieren können.§Das Entstehen und Wirken von inneren Bildern als handlungsleitende, Orientierung bietende innere Muster ist auch Gegenstand der aktuellen Diskussion in der zunehmend systemisch geprägten Diskussion um die Rolle der psychosozialen Arbeit in der Postmodernen Gesellschaft. Wenn etwa beobachtet wird, wie das Bild, das sich eine Sozialarbeiterin von einem Klienten macht, entstanden ist, könnte deutlich werden, dass es von ihren theoretischen Vorentscheidungen, von ihrer emotionalen und psychischen Verfassung oder von ihren eigenen Erfahrungen abhängig ist. Dieses Bild erscheint, postmodern ausgedrückt, a...

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