Das Ende des 2. Weltkriegs bedeutete für viele erst einmal Herausforderungen, Grausamkeiten und Leid. Manche waren dem gewachsen und sind gestärkt daraus hervor gegangen. Andere sind gescheitert. Diese Erfahrungen haben im AUFBRUCH mit den Familien Wermann, Klemm, Loos, Rieber und Hallweg ihre Geschichten gefunden. Die Menschen mit ihren Dramen der Aussiedelung nach 1945 aus der Tschechoslowakei, aus Polen oder Jugoslawien trafen auf eine ebenso traumatisierte Bevölkerung in Deutschland. Trotz der Reibereien und dem gegenseitigen Misstrauen entstand eine Aufbruchstimmung, die letztlich das Wirtschaftswunder begründete.
AUFBAU begleitet diese Familien in die 60er und 70er Jahre. Es sind Geschichten, wie Menschen zueinander finden. Der gemeinsame Nenner ist dabei „Unsere Kinder sollen es einmal besser haben!" Meistens gelingt es, aber die unterschiedlichen Charaktere sorgen für Spannungen und Verwerfungen. Dabei gibt es solche, die ihr Leben meistern und geradezu über sich selbst hinaus wachsen. Allerdings finden sich ebenso diejenigen, die mit Intrigen ihr Glück erzwingen wollen oder die an den Herausforderungen zerbrechen.
Die 60er Jahre und noch mehr die 70er eröffnen den jungen Menschen große Freiheiten. Bei Manchen ist dieser Freiheitsdrang sehr stark ausgeprägt. Dies lässt sie in der Pubertät schwierig werden. Für andere hingegen ist dies eine Zeit, in der sie gezwungen sind, sich anzupassen.
Ob in Duldsamkeit, rebellischen Verhaltensweisen oder dörflicher Gemeinschaft, es ist eine Entdeckungsreise ins Leben.